11.10.2011 – Verfahren “Verstoß gegen Versammlungsgesetz” eingestellt

El Presidente Teddy

El Presidente Teddy

Am 11.10.2011 machten sich die Orphs zusammen mit El Presidente Teddy auf den Weg in die heiligen Stuben des Amtgericht Berlin-Tiergarten in der hoffnungsfrohen Erwartung ihr erstes richtiges “Verfahren” kennenzulernen. Ein Orph-Sympatisant sollte wegen “Verstoß gegen das Versammlungsgesetz” und einer nicht “angemeldeten” Demonstration vom 10.Mai 2011 verurteilt werden.

Viel gehört hatten sie schon davon, von dieser Anstalt in der irrational handelnde Menschen, in merkwürdigen Kostümen, irrationale Beschlüsse nach irrationalen (Verhaltens-)Regeln beschliessen sollen.

Angekommen im “Amtsgericht” wurde El Presidente Teddy ausgiebig untersucht und sollte sich in eine Kiste legen, es wurde vermutet das er ein Messer bei sich führen könnte, was nicht der Fall war da er schon ausgiebigst  zuhause gefrühstückt hatte. Nachdem die ihn begleitende Orphelia mit einem fiependen Gerät untersucht wurde und El Presidente Teddy durch die Eingangskontrollen geschoben wurde ging es weiter durch die labyrinthartigen Gänge zum “Verhandlungssaal”.

Angekommen am Verhandlungssaal wurde gewartet… Die Zeit nutzend machte sich El Presidente Teddy auf Schmusekurs mit einem ebenfalls wartenden “Polizeibeamten” einem sogenannten “Zeugen”, der ob soviel ungewohnter Liebe und Zuneigung doch sichtlich irritiert war.

Nach etwa einer halben Stunde wurde die unterstützende Anwältin in den Verhandlungssaal gebeten, und ach … ohh … Überraschung, das “Verfahren” fällt aus, es wird zu “Lasten” der “Staatskasse” “eingestellt”.

Danach munkelte es, dass die “Richterin” den vorher ausgestellten “Strafbefehl”, gegen den der Angeklagte zuvor “Widerspruch” einlegte, garnicht gelesen hatte. Ebenso nicht gelesen wurde “die Akte”.  Auf das entsprechende Blatt Papier mit dem Titel “Strafbefehl” hatte  die “Richterin” einfach ohne nachdenken ihren Namen gemalt, soviel Aufregung durch die unachtsame Benutzung von Buntstiften auf einem Zettel sind die Orphs garnicht gewöhnt.

Da sie dennoch gerne ein “Verfahren” sehen wollten, entschlossen sie sich im Anschluss zu einer “Verhandlung” wegen “Sachbeschädigung” im Rahmen der Liebigstrasse 14 Proteste zu gehen, aber auch hier kamen sie nicht in den Genuss einer richtigen “Verhandlung”. Nach ein wenig hin und her wegen zu wenig Plätzen im Saal (wegen zuvieler Orphs und anderer UnterstützerInnen der Angeklagten), kam es wegen fehlender “Zeugen” zu einer Verlegung an einen anderen Termin und in einen größeren Saal (das auch wegen zuvieler Orphs).

Ohne ein “richtiges” “Verfahren” gesehen zu haben mußten die Orphs erstmal eine Pause machen und entschlossen sich die neu gewonnenen Eindrücke zuhause zu verarbeiten, so richtig verstanden was da eigentlich Irrationales passierte haben sie aber bis heute nicht.

Eure hofberichtererstattende Prinzessin Orphelia von und zu Staat am Wald

 

Spenden zur Deckung von Repressions- und Kampagnenkosten könnt ihr hier:

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Betreff „Die Orphs“
KtoNr 92881806
Volksbank Mittelhessen
BLZ 51390000

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